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Home » Frauengesundheit » Menopause: Wie ein CO2-Laser bei Beschwerden helfen kann
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Scheidentrockenheit ist noch immer ein Tabuthema. Und das, obschon ungefähr jede dritte Frau in den Wechseljahren davon betroffen ist. Ebenso leiden viele Frauen nach der Geburt ihres Kindes daran. Eine neue Lasermethode hilft langfristig.

Dr. med Bettina von Seefried

Dr. med Bettina von Seefried

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Frau Dr. von Seefried, welche Mechanismen liegen Scheidentrockenheit zugrunde?

Unsere Haut verliert durch den natürlichen Alterungsprozess an Spannkraft und durch den Abbau von Kollagen an Elastizität. Beschleunigt wird dieser Prozess durch hormonelle Veränderungen, etwa nach Geburten oder in den Wechseljahren. Die Festigkeit des Gewebes in der Vagina lässt nach und die Schleimhaut im Inneren der Vagina verliert an Elastizität und Feuchtigkeit.

Welche Folgen kann Scheidentrockenheit haben?

Einerseits kann es zu einem veränderten Sexualempfinden kommen, andererseits zu einer sogenannten Harninkontinenz, dem ungewollten Urinverlust. Manche Frauen leiden auch unter vermehrten Infektionen der Scheide. Die Scheidentrockenheit kann die Lebensqualität der betroffenen Frauen einschränken und zu einem Stressfaktor werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Neu steht uns mit der FemiLift-Laserbehandlung eine Therapie zur Verfügung, die Scheidentrockenheit langfristig beseitigen kann. Dabei werden die inneren Schichten des vaginalen Gewebes mit einem CO2-Laser gezielt erwärmt. Als Folge davon werden die Kollagen- und Elastin-Fasern stimuliert und dadurch die Gewebsstruktur in der Vagina zur Kollagenneubildung angeregt. Die Vagina wird wieder straffer, fester und enger. Wird die Behandlung im Bereich der Harnröhre durchgeführt, kann auch eine leichte Form der Harninkontinenz behandelt werden.

Wie genau funktioniert die Laserbehandlung?

Wir führen dazu einen Applikator in die Vagina der Frau ein, der im 360-Grad-Winkel intensives Laserlicht appliziert. Der Laser erzeugt mikroskopisch kleine Löcher in der Schleimhaut der Vagina und gibt Wärme bis tief in das Gewebe ab. Dadurch wird der Aufbau von straffendem Kollagen angeregt, das das Gewebe festigt. Durch die winzigen Verletzungen wird zudem der Heilungsprozess im Gewebe angeregt, was dieses ebenfalls strafft.

Vulvo-vaginale Anwendungsgebiete des CO2-Lasers FemiLift sind u.a.

• Scheidentrockenheit
• Vulvo-vaginale Atrophie
• Belastungsinkontinenz
• Vaginale Relaxation
• Lichen Sclerosus
• Narbenkorrektur
• Rezidivierende Infektionen
• Labienstraffung
• Kondylome
• Bleaching

Bessern sich die Beschwerden bereits nach der ersten Behandlung oder wie oft muss diese wiederholt werden?

Schon nach der ersten Behandlung zeigt sich eine Besserung der Scheidentrockenheit. Für einen optimalen Effekt sollte die Behandlung aber mindestens viermal im Abstand von etwa vier Wochen wiederholt werden. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt und dauert etwa 30 Minuten. Sie kann bei Bedarf jederzeit erneut durchgeführt werden.

Wie verträglich ist die Behandlung?

Die Behandlung wird ohne Betäubung durchgeführt und von meinen Patientinnen gut vertragen. Von manchen Frauen wird das Wärmegefühl des Lasers als leichtes Stechen empfunden. Die Sicherheit und Wirksamkeit des CO2-Lasers sind durch Studien belegt und Nebenwirkungen gibt es keine.

Welche Rückmeldungen bekommen Sie von Ihren Patientinnen?

Die Zufriedenheit ist sehr hoch und die Weiterempfehlungsrate liegt bei nahezu 100 %. Das sagt doch schon alles!

Wie wirkt sich die Behandlung auf die Sexualität aus?

Die Frauen berichten, dass ihre Vagina empfindsamer ist und sie ein stärkeres Lustempfinden als zuvor haben. Endlich wieder Sex ohne Schmerzen ist eine neu gewonnene Lebensqualität.

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